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Barolo
D.O.C.G:

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rüher
sagte man, der Barolo sei der Wein der Könige und der König der Weine. Heutzutage
sind Könige aus der Mode, der Barolo jedoch wird von Weinkennern und Weinliebhabern
immer noch eingestuft als ein besonderer, zur Spitzenklasse gehöriger Wein.
Was den Barolo so wertvoll und kostbar macht, ist seine funkelnde Eleganz, seine ausgewogene
Harmonie, vor allem aber sein Reichtum an Aroma und Geschmack. Wenn wir uns ein Bild erlauben
dürfen: Der Streiter vieler Kämpfe und Siege, der Hauptdarsteller auf der Bühne,
um den sich andere außerordentliche Figuren scharen, ist wieder die Rebsorte Nebbiolo.
Das Anbaugebiet des Barolo ist nicht groß und wird durch Hügel und Täler
von nur 11 Gemeinden begrenzt. Lange Monate vergehen, bevor dieser Wein auf den Tisch des
Konsumenten gelangt.
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Mindestens drei Jahre bleibt er in
der Kellerei, gerechnet ab dem 1. Januar des auf die Lese folgenden Jahres. In dieser Zeit reift und
veredelt er in Eichenfässern (mindestens 2 Jahre) und die restliche Zeit in Behältern, die
vom Kellermeister als die am meisten geeigneten erachtet werden. Der Alkoholgehalt beträgt mindestens
13% Vol. und der Gesamtsäuregehalt darf nicht unter fünf Promille sinken.
Der Barolo gehört zu den großen Weinen, seine Farbe - ein intensives Granatrot - erinnert
an das Abendrot sommerlicher Sonnenuntergänge. Das Bukett ist eine betörende Mischung von junger
Fruchtigkeit und Gewürzakzenten. Der weiße Trüffel, ebenso ein Protagonist dieser Hügellandschaft,
trägt oft das Seinige dazu bei, um die erwähnten Charakteristika des Barolo zu unterstreichen.
Barolo Wein mundet zu Braten, delikaten Käsesorten, Wildgerichten, Schmorbraten und gegrilltem Fleisch
ebenso hervorragend wie zu gut gewürzten Vorspeisen und Nudelgerichten. Er sollte nie kühler
serviert werden als 16° C. |
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